Beinahe tot: eine Feldhasengeburt an der Windparkbaustelle

 

Unmittelbar vor Pfingsten haben die Bauarbeiten an der WEA 1 bei Hinterbrand beinahe ihr erstes Opfer gefordert:

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Eine Feldhasenmutter hat, vermutlich aufgeschreckt vom Baulärm und den Fahrzeugen, ihr Junges mitten auf der Straße zwischen Hinterbrand und Altmannsrot zur Welt gebracht – und etwa 200m vom Baggerparkplatz der Baustelle liegen lassen. Als unser BI-Mitglied Karen Hoffmann zufällig an der Stelle vorbeifuhr, sah sie das verklebte, mit Blut beschmierte kleine Häschen. Nach Absprache mit dem zuständigen Forstrevier und unter Anweisung der Aufzuchtstelle für Feldhasen wurde der kleine Hase geborgen, schnellst möglich in Sicherheit gebracht und aufgepäppelt. Am Pfingstmontag konnte ein freier Platz bei einer Hasenaufzuchtsmutter in Bayern gefunden werden, der der kleine Hase wohlbehalten übergeben wurde.
Wir sind uns bewusst, dass dies vermutlich nur das erste von zahlreichen Opfern aus dem Tierreich sein wird, die der Bau und Betrieb der Windräder fordern wird. Als BI Windkraft mit Vernunft sehen wir uns in der Pflicht, die Natur unserer unmittelbaren Umgebung, die so rücksichtslos von der EnBW zu Schanden gemacht wird, zu bewahren und die Schäden zu beheben. Förderung des Naturschutzes und Erhalt des Kultur- und Landschaftsraumes in unserer Region gehen Hand in Hand mit unserem Kampf gegen den Windpark Rosenberg-Süd.