Fake News vom Staatsunternehmen

In der heutigen Beilage zur Stadtinfo Ellwangen/ den Amtsblättern Rosenberg/Neuler hat die EnBW (gibt es die ODR eigentlich auch noch) „alternative Fakten“ präsentiert und sich damit erneut um ihre Glaubwürdigkeit gebracht:

  1. Der Verzicht auf das 3. Windrad ist kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern erfolgte aus rein wirtschaftlichen Erwägungen. Die Auflagen für dieses Windrad waren hoch, der Ertrag auf Grund der Lage im Windschatten der anderen Anlagen zu niedrig.
  2. Die zwei anderen Anlagen stellen keinen „maßvollen“, sondern einen maßlosen Ausbau der Windenergie dar. 230m Höhe, 785m Abstand, ein Genehmigungsverfahren ohneÖffentlichkeitsbeteiligung: : das lässt jedes Maß vermissen.
  3. Der Strom wird nicht regional verbraucht, sondern in Gänze nach Bayern abtransportiert, daher auch die Auflastung der Leitungen in Richtung Nördlingen.
  4. Die anscheinend belastbaren Vogelgutachten haben nur ein Milan-Brutrevier gefunden. Wir haben schon zwei.

 

Anstelle von hohlen Schaumschlägereien sollte die EnBW den Mumm haben zu sagen, dass ihnen Mensch und Natur völlig gleichgültig sind (gibt es die ODR eigentlich auch noch): „Make the EnBW great again“ ist ihre Losung. Aber nicht nur in Amerika, auch bei uns gibt es unabhängige Gerichte, die Größenwahn stoppen können.